Windows 10 und Office 2019 Support-Ende: Was Kanzleien jetzt prüfen sollten

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Windows 10 und Office 2019: Warum Kanzleien jetzt handeln sollten

RA-MICRO Köln



7 Minuten Lesezeit

Abstrakter Kanzlei-Arbeitsplatz zum Support-Ende von Windows 10 und Office 2019
Windows 10 und Office 2019 sind aus dem regulären Support. Kanzleien sollten ihre IT jetzt strukturiert prüfen.

Support beendet. Risiko bleibt.

Seit dem 14. Oktober 2025 erhalten Windows 10 und Office 2019 keinen regulären Support mehr.

Für Kanzleien ist das mehr als ein technisches Detail. Auf Kanzlei-PCs liegen Schriftsätze, Fristen, Mandantendaten, E-Mails, Office-Dokumente und beA-nahe Arbeitsabläufe.

Microsoft stellt für Windows 10 seit dem Support-Ende keine regulären Sicherheitsupdates, keine Featureupdates und keine technische Unterstützung mehr bereit. Auch Office 2019 ist betroffen. Die Programme funktionieren weiter, erhalten aber keine regulären Sicherheitskorrekturen mehr.

Das Problem ist nicht, dass ein Arbeitsplatz sofort ausfällt. Das Problem ist, dass veraltete Systeme mit jedem Monat schwerer zu verantworten sind.

Wichtig für Ihre Kanzlei

  • Windows 10 läuft weiter: Der Betrieb ohne reguläre Sicherheitsupdates erhöht aber das Risiko.
  • Office 2019 funktioniert weiter: Sicherheitskorrekturen und Fehlerbehebungen entfallen.
  • Kanzlei-IT braucht Planung: Einzelne Updates reichen oft nicht aus, wenn Hardware, Office, Backup und Arbeitsplätze nicht zusammen geprüft werden.

Was bedeutet das Support-Ende konkret?

Support-Ende heißt nicht, dass Windows 10 oder Office 2019 sofort unbrauchbar werden.

Ihre Programme starten weiter. Dateien lassen sich öffnen. Viele Arbeitsplätze wirken im Alltag erst einmal unverändert.

Das Risiko liegt tiefer. Neue Sicherheitslücken bleiben offen. Fehler erhalten keine regulären Korrekturen mehr. Die Zusammenarbeit mit neuer Hardware, neuer Software und modernen Sicherheitsanforderungen wird schwieriger.

Besonders in Kanzleien betrifft das zentrale Arbeitsbereiche:

  • Mandatsbearbeitung
  • Fristen
  • beA-nahe Abläufe
  • E-Mail-Kommunikation
  • Office-Vorlagen
  • PDF-Erstellung
  • Scanner und Drucker
  • Datensicherung
  • Fernzugriff und Homeoffice

Der einzelne alte PC ist selten das ganze Problem

Das eigentliche Risiko entsteht durch die Kombination aus veralteter Software, älterer Hardware, gewachsenen Strukturen und fehlender Übersicht.

Warum das Thema für Kanzleien besonders kritisch ist

Kanzleien arbeiten mit sensiblen Daten. Gleichzeitig müssen die Abläufe zuverlässig funktionieren.

Ein langsamer Arbeitsplatz, ein instabiler Drucker oder ein fehlerhafter Office-Prozess stört nicht nur die Technik. Es stört den Kanzleialltag.

Ein veraltetes System erhöht besonders diese Risiken:

  • Sicherheitslücken bleiben offen.
  • Schadsoftware findet leichter Angriffsflächen.
  • Office-Dokumente und Vorlagen verursachen eher Probleme.
  • Updates anderer Programme passen nicht mehr sauber zur alten Umgebung.
  • Supportfälle dauern länger.
  • Alte Hardware bremst den Kanzleialltag.
  • Homeoffice-Arbeitsplätze werden zum Risiko.
  • Backups und Wiederherstellung fallen oft erst im Ernstfall auf.

Deshalb sollte Ihre Kanzlei das Support-Ende nicht isoliert betrachten.

Es geht nicht nur um Windows 10. Es geht um die Frage, ob Ihre Kanzlei-IT noch sicher, schnell und zukunftsfähig arbeitet.

Was bedeutet das für RA-MICRO Arbeitsplätze?

Für RA-MICRO Arbeitsplätze ist die technische Basis entscheidend.

RA-MICRO Köln nennt als Systemvoraussetzung Windows 11 Professional oder höher. Empfohlen werden außerdem mindestens 8 GB RAM, besser 16 GB RAM, SSD-Festplatten und ein stabiles Netzwerk.

Das macht die Prüfung für viele Kanzleien besonders wichtig.

Die bessere Frage lautet nicht: Läuft Windows 10 noch?

Die bessere Frage lautet: Ist unsere Kanzlei-IT noch zuverlässig, sicher und zukunftsfähig?

Dazu gehören mehrere Prüfpunkte:

  • Welche PCs laufen noch mit Windows 10?
  • Welche Geräte erfüllen die Voraussetzungen für Windows 11?
  • Welche Office-Versionen sind im Einsatz?
  • Sind RA-MICRO Arbeitsplätze technisch ausreichend ausgestattet?
  • Gibt es alte Server, Scanner, Drucker oder Kartenleser?
  • Ist die Datensicherung aktuell?
  • Wurde eine Wiederherstellung getestet?
  • Sind Homeoffice-Arbeitsplätze sicher eingebunden?
  • Gibt es wiederkehrende Probleme bei Performance, Vorlagen, Scan oder Druck?

Ohne Überblick entstehen oft Einzelmaßnahmen. Ein PC wird ersetzt. Ein Office-Paket wird aktualisiert. Ein Scanner bleibt außen vor. Der eigentliche Engpass bleibt bestehen.

Die 5 wichtigsten Schritte für Kanzleien

1. Windows-Versionen erfassen

Prüfen Sie alle Arbeitsplätze. Dazu gehören Desktop-PCs, Notebooks, Homeoffice-Geräte und Reservegeräte.

Wichtig ist nicht nur die Anzahl der Windows 10 Geräte. Wichtig ist auch, wo diese Geräte eingesetzt werden.

Ein alter Empfangs-PC hat ein anderes Risiko als ein Arbeitsplatz mit beA, Fristen, Dokumentenerstellung und Mandatsbearbeitung.

2. Office-Versionen prüfen

Office 2019 ist seit dem 14. Oktober 2025 aus dem Support.

Für Kanzleien betrifft das besonders Word-Vorlagen, Outlook, E-Mail-Anhänge, Excel-Listen, PDF-Erstellung, Serienbriefe und Dokumentbearbeitung.

Wenn Office eng mit Kanzleiprozessen verbunden ist, sollte die Umstellung geplant und nicht nebenbei erledigt werden.

3. Windows 11 Fähigkeit der Hardware prüfen

Nicht jeder Windows 10 PC eignet sich für Windows 11.

Ältere Geräte erfüllen oft nicht mehr die technischen Anforderungen. Dann ist ein Austausch meist sinnvoller als eine teure Übergangslösung.

Für Kanzleien zählt dabei nicht nur die reine Windows 11 Fähigkeit. Entscheidend ist die Praxisleistung.

  • Startet der Arbeitsplatz schnell?
  • Lädt RA-MICRO zügig?
  • Funktionieren Druck, Scan und PDF-Erstellung stabil?
  • Reicht der Arbeitsspeicher?
  • Ist eine SSD verbaut?
  • Ist das Netzwerk sauber angebunden?

4. Übergangslösungen bewusst begrenzen

Für Windows 10 gibt es Extended Security Updates, kurz ESU.

Dieses Programm liefert nach dem Support-Ende weiterhin wichtige und kritische Sicherheitsupdates. Neue Funktionen, allgemeine Produktverbesserungen und regulärer technischer Support sind damit nicht verbunden.

Für Unternehmen nennt Microsoft einen Preis von 61 US-Dollar pro Gerät im ersten Jahr. Der Preis verdoppelt sich in jedem Folgejahr, maximal für drei Jahre. Damit entstehen 61 US-Dollar im ersten Jahr, 122 US-Dollar im zweiten Jahr und 244 US-Dollar im dritten Jahr. Insgesamt sind das 427 US-Dollar pro Gerät über drei Jahre.

Umgerechnet entspricht das ungefähr 52 Euro pro Gerät im ersten Jahr, 105 Euro pro Gerät im zweiten Jahr und 210 Euro pro Gerät im dritten Jahr. Über drei Jahre sind das rund 367 Euro pro Gerät.

Bei 10 Windows 10 Geräten entstehen damit rechnerisch rund 524 Euro im ersten Jahr, rund 1.048 Euro im zweiten Jahr und rund 2.096 Euro im dritten Jahr. Über drei Jahre sind das rund 3.667 Euro, ohne Mehrwertsteuer, Wechselkursschwankungen und konkrete Lizenzkonditionen.

ESU verschafft Zeit. ESU modernisiert Ihre Kanzlei-IT nicht.

Sie zahlen für eine Zwischenlösung, ohne alte Hardware, langsame Arbeitsplätze, veraltete Office-Versionen oder gewachsene IT-Strukturen zu verbessern.

Für Kanzleien ist ESU deshalb vor allem für Einzelfälle, Übergänge und geplante Migrationen sinnvoll.

5. Kanzlei-IT als Gesamtsystem prüfen

Der größte Fehler ist eine isolierte Betrachtung.

Windows 10 ist selten das einzige Problem. Oft zeigen sich im selben Umfeld weitere Themen.

  • alte Hardware
  • langsame Arbeitsplätze
  • uneinheitliche Office-Versionen
  • unklare Backup-Struktur
  • nicht getestete Wiederherstellung
  • gewachsene Serverstrukturen
  • instabile Scanner- oder Druckumgebungen
  • unklare Homeoffice-Zugänge
  • fehlende Übersicht über Softwarestände

Ein strukturierter Kanzlei-Check bringt diese Punkte zusammen.

Fazit: Der richtige nächste Schritt ist eine Bestandsaufnahme

Das Support-Ende von Windows 10 und Office 2019 ist kein Grund für Panik. Es ist aber ein klarer Anlass, die eigene Kanzlei-IT nicht länger nur im laufenden Betrieb mitzuziehen.

Der wichtigste Schritt ist jetzt nicht der schnelle Austausch einzelner Geräte. Entscheidend ist eine saubere Bestandsaufnahme.

Welche Arbeitsplätze sind betroffen? Welche Geräte erfüllen die Anforderungen für Windows 11? Welche Office-Versionen sind im Einsatz? Wo entstehen Sicherheitsrisiken? Wo bremst alte Hardware den Kanzleialltag?

Genau hier setzt der Kanzlei-Check von RA-MICRO Köln an. Wir prüfen Ihre vorhandene IT-Struktur, betrachten die eingesetzten Arbeitsplätze und zeigen, wo konkreter Handlungsbedarf besteht.

Ihr Vorteil: Sie erhalten Klarheit vor der nächsten IT-Entscheidung

So entscheiden Sie nicht auf Verdacht, sondern auf Basis Ihrer tatsächlichen Kanzlei-Umgebung.

Kanzlei-Check anfragen

Häufige Fragen zum Support-Ende von Windows 10 und Office 2019

Läuft Windows 10 nach dem Support-Ende weiter?

Ja. Windows 10 funktioniert weiter. Microsoft stellt seit dem 14. Oktober 2025 aber keine regulären Sicherheitsupdates, Featureupdates und keine technische Unterstützung mehr bereit.

Ist Office 2019 nach dem Support-Ende noch nutzbar?

Ja. Office 2019 funktioniert weiter. Microsoft weist aber darauf hin, dass keine Sicherheitskorrekturen, Fehlerbehebungen und technischen Supportleistungen mehr bereitgestellt werden.

Was kostet Windows 10 Extended Security Updates für Unternehmen?

Microsoft nennt für Unternehmen 61 US-Dollar pro Gerät im ersten Jahr. Der Preis verdoppelt sich jedes Jahr, maximal für drei Jahre. Beim verwendeten Umrechnungskurs entspricht das ungefähr 52 Euro im ersten Jahr, 105 Euro im zweiten Jahr und 210 Euro im dritten Jahr pro Gerät.

Reicht ESU als dauerhafte Lösung?

Nein. ESU liefert Sicherheitsupdates für einen Übergangszeitraum. ESU verbessert keine alte Hardware, löst keine Performance-Probleme und ersetzt keine strukturierte Modernisierung der Kanzlei-IT.

Was sollten Kanzleien zuerst prüfen?

Zuerst sollten Windows-Versionen, Office-Versionen, Hardware, RA-MICRO Arbeitsplätze, Backup, Wiederherstellung, Server, Scanner, Drucker und Homeoffice-Zugänge geprüft werden.

Warum lohnt sich ein Kanzlei-Check?

Ein Kanzlei-Check zeigt, wo technische Risiken, veraltete Systeme und Performance-Probleme bestehen. RA-MICRO Köln prüft dabei die komplette Kanzlei-IT kostenfrei und berücksichtigt auch die Systemvoraussetzungen der RA-MICRO Arbeitsplätze.

Ist Ihre Kanzlei noch sicher aufgestellt?

Windows 10 und Office 2019 sind aus dem Support. Lassen Sie jetzt prüfen, ob Ihre Kanzlei-IT noch den aktuellen Anforderungen entspricht. RA-MICRO Köln überprüft Ihre Kanzlei-IT kostenfrei in Hinblick auf Datensicherheit, Aktualität, Zukunftssicherheit, Schwachstellen, Ablaufgeschwindigkeit und Systemvoraussetzungen.

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