Windows 10 und Office 2019: Warum Kanzleien jetzt handeln sollten

Windows 10 und Office 2019: Warum Kanzleien jetzt handeln sollten

RA-MICRO Köln



5 Min. Lesezeit

Moderne Kanzlei-IT mit sicheren Arbeitsplätzen, Cloud-Zugriff und Kanzleisoftware
Windows 10 und Office 2019 laufen in vielen Kanzleien noch im Alltag – doch sicher und zukunftsfähig ist diese Ausgangslage nicht automatisch.

Was heute noch funktioniert, ist nicht automatisch sicher

Viele Kanzleien arbeiten seit Jahren mit IT-Strukturen, die im Kanzleialltag noch funktionieren. Die Arbeitsplätze starten, E-Mails werden bearbeitet, Schriftsätze erstellt und die Kanzleisoftware läuft scheinbar wie gewohnt.

Genau darin liegt jedoch häufig das Risiko: Nur weil ein System im Alltag noch nutzbar ist, bedeutet das nicht, dass es weiterhin sicher, supportet oder langfristig sinnvoll aufgestellt ist.

Mit dem Supportende von Windows 10 und Office 2019 ist dieses Thema für Kanzleien besonders relevant geworden. Denn ab diesem Punkt geht es nicht mehr nur um Komfort oder Modernisierung, sondern um IT-Sicherheit, Planbarkeit und die Frage, ob die gesamte Kanzlei-Infrastruktur noch tragfähig ist.

Die wichtigste Unterscheidung

  • Nutzbar heißt nicht sicher: Programme können weiterhin starten, obwohl sie nicht mehr regulär supportet werden.
  • Abwarten kostet Geld: Übergangslösungen schaffen Zeit, ersetzen aber keine nachhaltige IT-Strategie.
  • Kanzlei-IT ist ein Gesamtsystem: Windows, Office, Kanzleisoftware, Server, Cloud, Homeoffice und Datensicherheit greifen ineinander.

Windows 10: Sicherheitsupdates nur noch als Übergangslösung

Windows 10 kann in vielen Kanzleien technisch weiterhin verwendet werden. Das bedeutet aber nicht, dass der bisherige Zustand einfach unverändert beibehalten werden sollte.

Wer Windows 10 nach dem Supportende weiter einsetzen möchte, muss sich mit Extended Security Updates beschäftigen. Diese erweiterten Sicherheitsupdates sind jedoch keine Modernisierung, sondern eine befristete Brücke.

  • Es handelt sich nicht um neue Funktionen oder eine Weiterentwicklung des Systems.
  • Der Schutz ist zeitlich begrenzt.
  • Die Kosten steigen von Jahr zu Jahr.
  • Der eigentliche Migrationsbedarf bleibt bestehen.

Beispielrechnung pro Arbeitsplatz

  • 52,93 € im 1. Jahr
  • 105,86 € im 2. Jahr
  • 211,71 € im 3. Jahr
  • 370,50 € gesamt – nur dafür, Zeit zu gewinnen

Für eine Kanzlei mit mehreren Arbeitsplätzen können daraus schnell spürbare Kosten entstehen. Und diese Kosten lösen das eigentliche Thema nicht: Die Kanzlei muss trotzdem entscheiden, wie die IT langfristig sicher, supportfähig und wirtschaftlich betrieben werden soll.

Office 2019: Kein Thema, das man nebenbei laufen lassen sollte

Bei Office 2019 ist die Situation für Kanzleien ebenfalls klar: Auch hier ist das Supportende erreicht. Zwar können Word, Outlook, Excel und andere Office-Anwendungen im Alltag weiterhin starten, doch eine dauerhaft sichere und planbare Nutzung sollte daraus nicht abgeleitet werden.

Gerade in Kanzleien ist Office selten nur ein einzelnes Programm. Es ist eng verbunden mit der täglichen Kommunikation, mit Dokumentenerstellung, E-Mail-Bearbeitung, Fristen, Anlagen, Vorlagen und häufig auch mit Schnittstellen zur Kanzleisoftware.

  • Outlook ist für viele Kanzleien ein zentraler Kommunikationspunkt.
  • Word wird täglich für Schriftsätze, Vorlagen und Dokumente genutzt.
  • Office-Versionen müssen zur übrigen IT-Umgebung passen.
  • Kompatibilität, Sicherheit und Supportfähigkeit sollten gemeinsam bewertet werden.

Warum reine Einzelentscheidungen oft zu kurz greifen

Wer nur Windows oder nur Office betrachtet, übersieht häufig die eigentliche Herausforderung. Entscheidend ist, ob die komplette Kanzlei-IT zusammenpasst – vom Arbeitsplatz über die Kanzleisoftware bis hin zu Server, Cloud, Homeoffice-Zugriff und Datensicherung.

Die entscheidende Frage lautet nicht: „Läuft es noch?“

In vielen Kanzleien wird IT erst dann angefasst, wenn etwas nicht mehr funktioniert. Bei Windows 10 und Office 2019 ist genau das jedoch der falsche Maßstab.

Die wichtigere Frage lautet: Ist die IT-Struktur noch sicher, planbar und sinnvoll aufgestellt?

  • Arbeitsplätze: Sind Geräte, Betriebssysteme und Anwendungen noch zuverlässig supportfähig?
  • Kanzleisoftware: Passt die bestehende Umgebung zu den Anforderungen des Kanzleialltags?
  • Server oder Cloud: Ist die Infrastruktur noch wirtschaftlich und sicher betreibbar?
  • Homeoffice und mobiler Zugriff: Sind flexible Arbeitsmodelle technisch sauber abgebildet?
  • Datensicherheit: Sind Updates, Sicherungen und Zugriffsschutz konsequent geregelt?
  • Zukunftssicherheit: Ist die Kanzlei für kommende Anforderungen vorbereitet?

Wer diese Fragen frühzeitig beantwortet, kann strukturierter planen, unnötige Übergangskosten vermeiden und die Kanzlei-IT gezielt modernisieren.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen ehrlichen Kanzlei-Check

Das Supportende von Windows 10 und Office 2019 ist kein isoliertes Technikthema. Es ist ein guter Anlass, die gesamte IT-Struktur der Kanzlei zu prüfen.

  • Welche Arbeitsplätze sind betroffen?
  • Welche Office-Versionen werden noch eingesetzt?
  • Welche Systeme sind sicherheitskritisch?
  • Welche Server-, Cloud- oder Homeoffice-Struktur ist langfristig sinnvoll?
  • Welche Schritte sollten zuerst umgesetzt werden?

Mit einem klaren Blick auf die vorhandene Infrastruktur lässt sich vermeiden, dass kurzfristige Notlösungen zur dauerhaften Kostenfalle werden. Stattdessen entsteht eine planbare IT-Strategie, die zur Arbeitsweise der Kanzlei passt.

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